Evangelische Kirchen am Hellweg

Offene Kirchen

Viele Kirchen im Evangelischen Kirchenkreis Soest sind auch außerhalb des Gottesdienstes am Sonntagmorgen geöffnet. Als Baudenkmäler sind die Kirchengebäude und ihre Ausstattung oft über die Grenzen des Kirchenkreises hinaus bekannt. Auch die Kirchen in den verschiedenen Kurorten haben erweiterte Öffnungszeiten. Die Friedenskirche im Lippstädter Gemeindebezirk Bad Waldliesborn hat 2004 als erste Kirche im Kirchenkreis das Signet "Verlässlich geöffnete Kirche" erhalten. Ihr folgten Sst. Simon und Judas Thaddäus und St. Pantaleon in Bad Sassendorf, die Marienkirche in Lippstadt und die St.-Thomä-Kirche in Soest.

Friedenskirche in Lippstadt-Bad Waldliesborn

Foto von  Friedenskirche
Friedenskirche
Quellenstraße 52, 59556 Lippstadt-Bad Waldliesborn
Errichtet 1957/58 im Stil der 50er Jahre baulich kombiniert mit Gemeindehaus. Kirche am Kurort. Sehenswert sind die Buntglasfenster mit dem wandernden Gottesvolk von Hilde Ferber. Verlässlich geöffnete Kirche. Öffnungszeiten: ganzjährig Mo-So 9.00 bis 18.00 Uhr.

St. Simon und Judas Thaddäus in Bad Sassendorf

Foto von  Sst.-Simon-und-Judas-Thaddäus-Kirche
Sst.-Simon-und-Judas-Thaddäus-Kirche
Kirchplatz 1, 59505 Bad Sassendorf
Ca. 1420 erbaut war Sst. Simon und Judas Thaddäus wohl ursprünglich St. Antonius geweiht und erst später den Schutzheiligen des Salzwerks in Sassendorf. Beachtenswert in der dreischiffigen Hallenkirche ist der Apostelreigen, u.a. mit Jakobus dem Älteren. Altar, Kanzel und Gestühl stammen aus dem 17. Jh. Der Taufstein aus Grünsandstein stammt noch aus einem Vorgängerbau. Verlässlich geöffnete Kirche. Öffnungszeiten: April bis Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr, November bis März von 9 bis 16 Uhr.

St. Pantaleon in Bad Sassendorf

Foto von  St.-Pantaleon-Kirche
St.-Pantaleon-Kirche
Teichstr. 1, 59505 Bad Sassendorf-Lohne
Die Kirche aus dem 12. Jh. enthält mit der "Wurzel Jesse" das älteste Kirchenfenster Westfalens (Original im Landesmuseum Münster). Beachtenswert ist ein Fresco im Chorraum aus dem 13. Jh., Grabesnische und Hungerloch, Christus-Plastik von Fritz Viegener. Verlässlich geöffnete Kirche. Öffnungszeiten: April bis Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr, November bis März von 9 bis 16 Uhr.

Marienkirche in Lippstadt

Foto von  Marienkirche
Marienkirche
Lange Str. 14a, 59555 Lippstadt
1222 geweihte Stufenhallenkirche mit markanter Barockhaube des Westturms. Sehenswert sind die Türen mit Bronzerelief, das Tympanon mit Jakobspilger, Malereien aus dem 16. Jahrhundert, der Sakramentsturm von 1523 und das gotische Chorgestühl. Verlässlich geöffnete Kirche. Öffnungszeiten: dienstags bis donerstags, jeweils von 10 bis 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr, sowie samstags von 10 bis 12 Uhr.

St. Thomä in Soest

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St.-Thomä-Kirche
Klosterstr. 8, 59494 Soest
Klosterkirche aus dem 14. Jh. an der ersten Niederlassung der Franziskaner in Westfalen von 1233. Dreischiffige, gotische Hallenkirche ohne Turm wie bei allen Bettelordenkirchen. Sehenswert sind u.a. der lichtdurchflutete Chorraum und die Sakristei. Auf dem Gelände des säkularisierten Klosters befand sich seit 1892 für über hundert Jahre das Predigerseminar der Evangelischen Kirche von Westfalen. Verlässlich geöffnete Kirche. Öffnungszeiten: April bis September, Di-Fr 15.00 bis 18.00 Uhr, So 9.00 bis 12.00 Uhr.

St. Severin in Schwefe

Foto von  St.-Severin-Kirche
St.-Severin-Kirche
Zum Vulting 15a, 59515 Welver-Schwefe
Die ursprünglich romanische Kirche, um 1150 erbaut, war früher Mittelpunkt einer Wehranlage - die Fischteiche im Pfarrgarten sind noch Reste der Kirchenburg-Gräfte. Der prachtvolle Schnitzaltar wurde um 1510 geschaffen. Der Künstler hat sich rechts neben der Kreuztragung selbst abgebildet, erkennbar am geschulterten Beil mit Holzklotz. Öffnungszeiten: täglich

St. Maria zur Höhe (Hohnekirche) in Soest

Foto von  St.-Maria-zur-Höhe-Kirche
St.-Maria-zur-Höhe-Kirche
Am Hohnekirchhof 3, 59494 Soest
Eine der frühsten Hallenkirchen aus dem 13.Jh. Sehenswert sind u.a. Wand- und Deckenmalerei nach byzantischen Vorbildern in Paradiessymbolik, Scheibenkreuz aus der Zeit um 1200, Taufkapelle, Grabesnische und Katharinenchor. Öffnungszeiten:1.10. bis 31.3. Mo-Sa 10.00-16.00 Uhr, So nach den Gottesdiensten bis 16.00 Uhr, 1.4.-30.9. Mo-Sa 10.00-17.30 Uhr, So nach den Gottesdiensten bis 17.30 Uhr.

St. Maria zur Wiese (Wiesenkirche) in Soest

Foto von  St.-Maria-zur-Wiese-Kirche
St.-Maria-zur-Wiese-Kirche
Wiesenstr. 28, 59494 Soest
Formvollendetste westfälische Hallenkirche aus dem 14. Jh. aus Grünsandstein (benachbartes Museum). Doppeltürme aus dem 19. Jh. Sehenswert sind u.a. das Glasfenster "Westfälisches Abendmahl", die "Westfälische Madonna" am Südportal, der Aldegrever-Altar von 1526 und der Altarteppich von Elisabeth Cöster. Öffnungszeiten: Anfang März bis September Mo-Sa 11.00-18.00 Uhr, So 12.00-16.00 Uhr. An Feiertagen 14.00-18.00 Uhr.

St. Petri in Soest

Foto von  St.-Petri-Kirche
St.-Petri-Kirche
Petrikirchhof 1, 59494 Soest
Die "Alde Kerke" von 1150 ist die älteste Kirche in Soest, nur wenige Meter von der St.-Patrokli-Kirche entfernt. Der Vorgängerbau aus dem 8. Jh. ist eine der ältesten Kirchen Westfalens. Sehenswert sind u.a. die gotischen Wandmalereien von Conrad von Soest, der Klepping-Altar von 1520, die Apostelfenster Petrus und Paulus um 1300, Viegener- und Reformationsportal. Späth-Orgel von 2006. An jedem Heiligabend wird vom Turm aus das "Soester Gloria" gesungen und gespielt. Öffnungszeiten: Di-fr 9.30-12.00 und 14.00-17.30, Sa bis 16.30, So 14.00-17.30.

St. Pauli in Soest

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St.-Pauli-Kirche
Paulistr. 11, 59494 Soest
Romanische Kirche aus dem 13. Jh. gotisch umgebaut im 14. Jh., heute Kirche und Kolumbarium. Erste reformatorische Predigtstätte in Soest. Sehenswert sind u.a. eine Altartafel aus der Schule Conrad von Soests (um 1430), die Walcker-Orgel von 1895 und das Uhrwerk von 1916. Öffnungszeiten: Di, Do, Sa, So jeweils 14.00 - 17.00 Uhr. Täglich (außer montags) ist von 9.00 - 17.00 Uhr der Windfang geöffnet und ein Blick in die Kirche möglich.